UNTERNEHMENSGESCHICHTE

Über 30 Jahre Kontinuität

  • 1989

    Vor Gründung des Beratungsunternehmens LAWCONSULT gestaltet der Unternehmensgründer gemeinsam mit Dipl. Volksw. Fritz Neske (Chefredakteur) den 1988 neu gegründeten COMPUTERREPORT der NJW. In einer Testreihe werden anhand eines 1.000-Punkte-Katalogs die Ergebnisse zu den verschiedenen Funktionsbereichen von Anwaltsprogrammen geprüft, bewertet und in zahlreichen Produkttests publiziert.

    Anwaltskanzleien werden durch das Einzelunternehmen "Lawconsult" beraten. Schwerpunkt der Beratung ist die Aufbau- und Ablauforganisation unter Einbeziehung der neuen Möglichkeiten der Informationstechnologie.

  • 1992

    Nach juristischem Staatsexamen und Referendariat in München verlässt der Firmengründer die Redaktion des NJW-CoR und führt nach einer Rechtsformwandlung und Eintragung der neuen Lawconsult Informationssysteme GmbH in das Handelsregister München das Unternehmen selbst in die Softwareentwicklung. Mit rund einem halben Dutzend Entwicklern wird Syndikus konzipiert und programmiert.

  • 1993

    Vorstellung von Syndikus Version 1.0 für Anwaltskanzleien auf dem DAT in Stuttgart.

  • 1994

    Auslieferung der vollständig selbst entwickelten Buchführung für Anwaltskanzleien als neues Modul in Syndikus. Kanzleien sind in der Lage ohne Steuerberater selbst im Haus zu buchen.

  • 1995

    Startschuss der Version für Rechtsabteilungen. Die damalige Mercedes-Benz AG (heute Daimler AG) entscheidet sich für Syndikus als System ihrer Rechtsabteilung in der Konzernzentrale in Stuttgart. Lawconsult hat bereits eine dreistellige Zahl von Anwaltskanzleien mit Syndikus ausgestattet.

  • 1996 bis 2001

    Kontinuierliche Weiterentwicklung der beiden Produktschienen für Anwaltskanzleien und für Rechtsabteilungen. Weitere Verbreitung des Systems im Markt.
  • 2002

    Erste Schritte zur Konvertierung auf eine neue Entwicklerplattform.
  • 2003

    Komplettes Redesign der Software mit Fokus auf Objektorientierung, Multi-TIER-Architektur und Anbindung an gängige SQL-Server.

  • 2004

    Syndikus 4.0 „Platinum“ wird ausgeliefert.

    Die Anbindung an MS-Outlook und Lotus Notes wird geschaffen.

  • 2005

    Ein Modul zur Vertragserstellung mit Klauselsammlung, Vertragsanalyse und Muster-Vertragsvorlagen ergänzt die Vertragsverwaltung.

    Zugleich bringt die Markteinführung des Moduls "Risk Management" den Rechtsabteilungen die Möglichkeit, jederzeit Berichte an Vorstand/GF über vertragsimmanente Risiken zu geben. Unternehmen entscheiden sich, ihr Risk Management komplett mit Syndikus zu verwalten.

  • 2006

    Markteinführung des Dokumentenmanagementsystems DOCUVISTO mit innovativen Funktionen. Lawconsult definiert den Begriff DMS neu.

  • 2007

    Markteinführung von LEGALCRYPT, dem System für die Verschlüsselung von vertraulichen Dokumenten.

    Markteinführung von INTELLEGIS, einer intelligenten Lösung zum Wissensmanagement.

    Launch der multilingualen Version 5.0 von Syndikus für den internationalen Markt.

  • 2008

    Zahlreiche weitere Rechtsabteilungen entscheiden sich für Produkte von LAWCONSULT.

    Ein neues Modul zur Produktverwaltung schafft die Möglichkeit, Vorgänge zu Produktfehlern, der Produkthaftung, Rückrufaktionen und vielem mehr direkt mit der Produktdatenbank zu verlinken.

    Ein neues Modul für Real Estate Management erlaubt es den Kunden, auch ihr Asset Management mit abzudecken. Bauprojekte können mit den vollständigen Daten der Liegenschaften inklusive Grundbuchdaten und -auszügen verknüpft werden. Die Immobilien sind auch untereinander verknüpfbar.

    Große Anwaltskanzleien erhalten die Möglichkeit mit One Click Billing® alle Leistungen über einen Monat mit einem Klick abzurechnen und dies wahlweise auch in mehreren Sprachen, je nach Wunsch des Mandanten.

  • 2009

    Zum Jahreswechsel 2008/2009 startet das LAWCONSULT-Entwicklerteam mit drei neuen, erfahrenen Programmierern. 2009 ist auch ein Jahr der strategischen Neuausrichtung.

    Ein neues Modul zu Transaktionen erlaubt es Rechtsabteilungen und großen Sozietäten die Gründung, den Kauf und die Veräußerung und Erlöschen von Gesellschaften bzw. Gesellschaftsanteilen zu historisieren und zu recherchieren. Die Konzernverwaltung wird durch diese M&A-Funktionalität erheblich transparenter.

    DOCUVISTO erscheint in Version 2.0 (aktuell 4.0.14) und ist völlig überarbeitet worden.

  • 2010

    Gleich zu Beginn des Jahres 2010 liefert LAWCONSULT ein völlig überarbeitetes und erweitertes Markenverwaltungsmodul aus.

    Beruhigend für unsere Kunden: Syndikus wird gleich zu Jahresbeginn Testsieger in einem Vergleichstest von Kanzleisystemen. Das stärkt Vertrauen und sichert Investitionen. Wir sind stolz auf das Erreichte und arbeiten nun mit noch mehr Rückenwind weiter.

    Zum Jahresende folgt eine Installation von Syndikus auf die andere. DOCUVISTO erfährt im Dezember mehrfache Updates und die Herausforderungen des Umzugs auf eine doppelt so große Fläche während laufendem Support und Betrieb wurde gemeistert.

  • 2011

    Im Jahr 2011 wurden ganz erhebliche Weiterentwicklungen im Bereich der Markenverwaltung durchgeführt. Man kann sagen, dass alleine das Syndikus-Markenmodul so manche spezialisierte Software zur Markenverwaltung in den Schatten stellt. Dabei kamen auch in großem Umfang Anregungen aus der Praxis, so dass sichergestellt ist, dass dieses Modul sich am Bedarf des alltäglichen Markenmanagements orientiert.

    Neben den längst verfügbaren Funktionen zu führenden Akten Unterakten zuzuordnen und über Akten Projekte zu plazieren, wurde eine hilfreiche Erweiterung geschaffen, Akten in einem Aktenpool zu organisieren. Hiermit kann man "parallel laufende" Vorgänge immer im Übebrlick behalten, auch durch verschiedene Bearbeiter.

    Durch die Insolvenz eines Mitbewerbers haben zahlreiche Kanzleien, die viel oder gar ausschließlich mit Zeiterfassung und -abrechnung arbeiten, nach einer neuen Lösung gesucht. Syndikus hat sich in einem von objektiver Beraterseite durchgeführten Auswahlverfahren durchgesetzt und durch die intensive Weiterentwicklung an diesen Themen seinen Vorsprung gegenüber anderen Anbietern ausgebaut. Der Programmbereich Zeiterfassung und -abrechnung dürfte mit zum Besten gehören, das für mittlere und große Kanzleien verfügbar ist. Hierzu gehört auch insbesondere die vollautomatisierte Abrechnung aller Leistungen über alle Akten aus bestimmten Zeiträumen und die außerordentlich gut durchdachte Auswertungsmechanik.

  • 2012

    2012 hat Syndikus Zuwachs durch eine Patentverwaltung bekommen. Hiermit sind Rechtsabteilungen in der Lage, einen weiteren Bereich der Schutzrechteverwaltung innerhalb eines einzigen Softwarepaketes zu verwalten.

    Für die Benutzer, die mit Syndikus auf Apple arbeiten, wurde die Anbindung an Microsoft Office 2011, also insbesondere an Word 2011 for Mac fertiggestellt. Natürlich ist daneben die Lauffähigkeit unter OS X 10.7 Lion hinzugekommen.

    Eine vollautomatische Funktion, um Personendubletten zu konsolidieren, erleichtert die Zusammenführung der manchmal auf eine Handvoll Gesellschaften verteilten Adressen, Kontakte, Dokumente etc. auf ein einziges Unternehmen.

    Die Rakete zum Jahresende ist im Jahr 2012 unsere neue Outlook-Anbindung, die es ermöglicht, E-Mails per Drag & Drop zu Akten in Syndikus zuzuordnen. Einfacher geht es nun wirklich nicht!

  • 2013

    Wir bedanken uns bei allen Kunden und natürlich vor allem bei den in diesem Jahr zahlreich hinzugekommenen neuen Anwendern für Ihr Vertrauen. Viel Freude hat uns die Entwicklung der Schiffsverwaltung bereitet, die wir ergänzend zum Basissystem "Syndikus – Software für Rechtsabteilungen" für mehrere große Reedereien entwickelt haben.

    Die Outlook-Anbindung wurde weiterentwickelt und Syndikus hat zahlreiche Updates erfahren.

  • 2014

    Der Aktenpool wird eingeführt. Nun lassen sich nicht nur hierarchische Links bilden sondern auch auf einer Ebene. Die neuen Replace-Updates lassen uns noch schneller und kundenindividuell reagieren.

    Aus Akten lassen sich nun mit einem einzigen Klick Verträge anlegen und umgekehrt. In der Markenverwaltung wurde umfangreich weiterentwickelt.

  • 2015

    DOCUVISTO-Version 3.1 ist verfügbar und kann nun auch E-Mails und deren Anhänge indizieren. Eine neue Version des Outlook Add In 2.7.3.0 ist verfügbar. Eine neue pfiffige Funktion zur Änderungsnachverfolgung in den eigenen Akten kommt.

  • 2016

    Es ist nun möglich, Datenbanken aus verschiedenen Syndikus-Installationen vollautomatisch zusammenzuführen. Dies ist immer dann erforderlich, wenn Unternehmen fusionieren und beide Rechtsabteilungen bereits Syndikus im Einsatz hatten.

  • 2017

    Umstieg auf die Datenbank-Runtimes der Version 8. Dahinter stehen umfangreiche Umstellungsarbeiten im ganzen Code. Unicode wird unterstützt. Zugleich wird inhaltlich eine gravierende Erweiterung des Rechtekonzepts vorgenommen. Syndikus kann nun Benutzer global berechtigen. Die Kollegen in Singapur greifen in der englischen Oberfläche zu, die der S.p.A. in Madrid auf Spanisch. Jeder sieht nur, was er sehen darf aber alle arbeiten tatsächlich am selben Vorgang.

    Im Buchmarkt bewegt sich auch etwas: Als "Beck'sches Formularbuch für die Rechtsabteilung" kommt ein Management-Handbuch für Unternehmensjuristen auf den Markt. Kai M. Birkigt steuert Abschnitt F bei. Darin geht es um "Informations- und Kommunikationstechnologie" in der Rechtsbateilung.

  • 2018

    In wichtigen Bereichen konnte die Performance durch neu geschriebenen Code dramatisch optimiert werden. Das Produktmanagement wurde komplett überarbeitet  (Zuordnung der Produkte für Produkhaftungsfälle, Rückrufaktionen etc. zu Akten).

  • 2019

    Änderungen in der gesamten Darstellung weg von 3D hin zu Flat Design. Docuvisto 4.1 erscheint. Umfangreiche Erweiterungen für Rechtsabteilungen von Banken werden eingeführt, u. a. ein Fondsmanagement. Zum Versicherungs- und Schadensmodul ist nun ein komplettes Policenmanagement hinzugekommen.

  • 2020

    Syndikus bekommt ein Dokumentenklassifikationssystem, das durch eine automatisierte Vernichtung von zunächst unterschiedlich lange aufbewahrungspflichten Dokumenten die Bereinigung der Dokumentenablage automatisiert und auf diese Weise für ein stets aufgeräumtes Dokumentenmanagementsystem sorgt und so die DSGVO einhält.

    Die Konzerngrafik ist nun nicht mehr eine banale Bitmapgrafik, die nur gedruckt werden kann „so wie sie ist“ sondern wird als Vektorgrafik ausgegeben, die man in beliebige Grafikprogramme platzieren kann. So kann man sie dann wiederum in beliebige Größen skaliert drucken. Bis hin zu DIN A0 (!) – und theoretisch noch größer.

    Mit dem Berichtgenerator steht nun ein außerordentlich mächtiges, optionales Werkzeug zur Verfügung, das man für individuelle Berichte quer über den Datenbestand verwenden kann. Die Intelligenz dahinter bietet die großartige Option, die Berichte dynamisch über mehrere Tabellen hinweg (!) zu erzeugen, die Suchkriterien als Vorlagen abzuspeichern und die Ergebnisse sogar unmittelbar an Excel zu übergeben.

    Der geführte Workflow für die Aktenanlage schließlich kommt Anfängern in Syndikus entgegen aber auch dem Einsatz von Hilfskräften während der Einführungszeit, die „straight forward“ Akten anlegen sollen.

  • 2021

    Unsere seit einigen Jahren online durchgeführten Präsentationen wurden im vergangenen Jahr mit der Corona-Pandemie auch auf Schulungen erweitert.

    Mit mehreren lizenzierten Online-Systemen verschiedener Anbieter leisten wir nicht nur Support von Bildschirm zu Bildschirm sondern nun auch Einführungen und Erweiterungsschulungen über das Internet. Die konsequente Umstellung auf örtlich verteiltes Arbeiten und virtuelle, interne Meetings haben sich ebenso bewährt wie die Arbeit der Mitarbeiter in Home Offices.

    Schon im ersten Quartal wird Update 369 an die Kunden ausgeliefert, unter anderem mit einer völlig neu programmierten Anbindung an Microsoft Word.

  • 2022

    Update 370 kommt mit neuen Textbausteinen, die man nicht nur in Word-Dokumente sondern auch in E-Mail-Entwürfe einfügen kann. Auch sonst kümmert man sich in der Entwicklung intensiv ums Dokumentenmanagement: Neben dem Syndikus-PageFlip, das animiert durch Dokumente blättern kann, erhält FileFlip neue Funktionen.

    FileFlip blättert durch die ganze Akte (das File), wie früher mal in der guten, alten Handakte. Ein Deckblatt zeigt die Eckdaten des Vorgangs – und noch besser: Man kann beschreibbare Trennblätter einfügen, die (wie früher Laschen) die Akte untergliedern. Das Gesamtdokument wird nun auch paginiert.

  • 2023

    Auch 2023 geht die Weiterentwicklung kräftig voran.

    So wird u. a. die Integration der automatischen Suche nach Gerichtszuständigkeiten (mit Aktualisierungsservice!), die die alten Gerichtsadressen ablöst, implementiert. Arbeiten an KI-Modulen sind in vollem Gang und die zweite Generation der Familie wird angestellt.

    Begeisterte Neukunden beflügeln den Ausblick.